zur Starseite - Logo Zwergerlburg Gemeinde-Kindergarten Zwergerlburg Neubeuern
  Menülink zur Seite Kindergarten-Konzept  

KONZEPT


     
 

Die Bildungsungs- und Erziehungsarbeit

Individuelle Förderung

Je nach dem sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen Entwicklungsstand und den Bedürfnissen eines jeden Kindes gestalten wir eine anregende Lernumgebung sowie individuelle und ganzheitliche Lernangebot.

Der Schutzauftrag zum Wohl des Kindes

Der Kinderschutz wurde in § 8a SGB VIII sowie § 3 des AVBayKiBiG festgelegt. 

Unser Schutzauftrag ist es, dass Kinder in ihrer leiblichen, geistigen oder seelischen Entwicklung durch Missbrauch der elterlichen Sorge, durch Vernachlässigung, durch unverschuldetes Versagen der Eltern sowie durch Verhalten eines Dritten keinen Schaden erleiden. 

Für unsere pädagogische Arbeit bedeutet dies:

  • Die Personensorgeberechigten sollen dem pädagogischen Personal eine Bestätigung der Teilnahme des Kindes an der letzten fälligen altersentsprechenden Früherkennungsuntersuchung vorlegen
  •  Das pädagogische Personal sorgt für das Wohl der Kinder
  •  Das pädagogische Personal erkennt Entwicklungsrisiken, weist Eltern darauf hin und bietet fachliche Unterstützung an
  • Das pädagogische Personal klärt Kinder über Suchtgefahren auf und nimmt dabei eine Vorbildfunktion ein

 

Für den Gemeindekindergarten Zwergerlburg findet folgendes Verfahren Anwendung, wenn einer pädagogischen Fachkraft gewichtige Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung vorligen:

  • Die Beobachtungen werden im Gruppenteam besprochen und schriftlich festgehalten
  • Die pädagogische Fachkraft informiert die Einrichtungsleitung. Anhand der Beobachtungen des Gruppenteams, werden die vorliegenden Anhaltspunkte für eine Gefährdung besprochen. Je nach Bedarf wird eine Besprechung im Gesamtteam anberaumt und/oder eine insofern erfahrene Fachkraft von der Erziehungsberatungsstelle der Caritas Rosenheim hinzugezogen. ?
  • Die Leitung setzt den Träger in Kenntnis
  • Austausch mit den Erziehungsberechtigten. In einem Gespräch werden die Erziehungsberechtigten des Kindes über die Beobachtungen der Fachkräfte in Kenntnis gesetzt. Es werden gemeinsame Lösungen gesucht. Dabei erhalten die Eltern Angebote und Unterstützung zur Inanspruchnahme von Hilfen. Es werden Maßnahmen und ggf. Hilfen vereinbart, um die Gefährdung des Kindeswohls abzuwenden. Der Verlauf des Gespräches wid schriftlich festgelegt, um Rücksprache zu halten, in wie fern und in welcher Form Hilfen angenommen wurden. 
  • Meldung an das Jugendamt. Sollten Angebote nicht wahrgenommen und Vereinbarungen nicht eingehalten werden und über die Kindertageseinrichtung oder externe Fachkräfte die Kindeswohlgefährdung nicht abzuwenden sein, erfolgt eine Meldung an das Jugendamt. Mit dieser Meldung geht die rechtliche Verantwortung auf das Jugendamt über. 

Bei einer akuten Gefährdung können vorherige Punkte übergangen werden. Es erfolgt eine sofortige Meldung an das Jugendamt. 

 

 

Die integrative Förderung - Inklusion

Inklusion bedeutet für uns, die Kinder und deren Familien in ihrer Verschiedenartigkeit und Individualität sowie den sozialen und kulturellen Hintergründen wert zu schätzen und zu akzeptieren. Wir wollen den Kindern die Achtung der Verschiedenartigkeit und Einzigartigkeit (kultureller Hintergrund, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Sprache, mit und ohne Behinderung, etc.) eines jeden Menschen vermitteln. Für uns bedeutet dies, dass alle Kinder die gleichen Rechte und damit auch die gleichen Chancen haben müssen. Diesen Grundsatz möchten wir nach all unseren Möglichkeiten verfolgen. 

Grenzen sind uns dabei durch die Gegebenheiten der Einrichtung (Gebäude- keine Barrierefreiheit, Ausstattung) gesetzt. So ergibt es sich, dass wir jedes Anliegen, ein Kind mit zusätzlichem Betreuungsbedarf in der Zwergerlburg aufzunehmen, individuell besprechen. Idealerweise entscheiden wir gemeinsam mit den Eltern, ob wir unsere Einrichtung und unsere Angebote als die beste Möglichkeit ansehen, den weiteren Weg des Kinds erfolgreich zu begleiten. Sicherlich wird dies nicht immer in Einvernehmen gelingen, jedoch werden wir in jedem Fall daran arbeiten unsere Argumente sowie gemeinsam herbeigeführte Entscheidungen (Eltern, Träger, Kindergartenteam) transparent zu machen. 

Vorkurs Deutsch 240

Der Vorkurs Deutsch 240 richtet sich an Kinder mit Migrationshintergrund sowie deutschsprachige Kinder. Auf Grundlage der Beobachtungen sowie nach einer Sprachstandserhebung wird in Kooperation zwischen pädagogischem Personal  und Eltern entschieden, ob das Kind einer Sprachförderung in besonderem Maß bedarf und die Teilnahme am Vorkurs Deutsch 240  oder eine gleichermaßen geeignete Sprachfördermaßnahme empfohlen wird. 

Als Grundlage hierfür dienen die Beobachtungsbögen -Seldak- und -Sismik-.

Die Ziele des Vorkurs Deutsch sind es, durch die frühzeitige Förderung Sprachbarrieren abzubauen, die Teilhabe aller Kinder an der Gesellschaft zu sichern sowie Inklusion in der Kindertageseinrichtung zu gewährleisten. Von großer Bedeutung ist hier die enge Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften der örtlichen Grundschule sowie dem pädagogischen Personal. Diese intensive Zusammenarbeit ist Grundlage und Bestandteil der Durchführung des Vorkurs Deutsch 240. 

 
Liputto, Pico und Pumilo